Jeder Tag ist eine Quelle von Schönheit

Ja, ich habe davon gehört, dass alles ganz schlimm ist, dass wir von Wahnsinnigen regiert, von Kriminellen krank gemacht und von Skrupellosen ruiniert werden.

Und ich weiss, weil ich es tagtäglich erlebe, dass Schönheit, Freude und Zuversicht da sind. Irrational, fast schon kontraintuitiv, unlogisch und kaum zu glauben – und doch von einer solch überwältigenden, grossartigen Präsenz, dass ich darüber berichten möchte.

Wo immer ich zur Zeit hinschaue, spriesst das frische Leben aus dem Erdboden. Blümchen und Gräschen, Halme und Knospen, hier in den Bergen noch zögerlich und etwas auf der Hut vor Kälte und Schnee, und doch kraftstrotzend, die künftige Pracht von Blüte und Frucht erahnen lassend.

Sind die Blätter traurig, wenn sie im Herbst herunterfallen, verdorren und zerfallen hinein in den Stoff, aus dem sie einst wurden? Sind die Osterglocken traurig, wenn sie schon bald von Tulpen, Rosen und anderen Gartenschönheiten abgelöst werden? Die Natur kennt ihren Weg und ihren Platz, und das sollten wir, die wir als Menschen ja auch ein Teil der Natur sind, uns immer wieder vor Augen führen. Altes stirbt, um Neuem Platz zu machen. Das gilt für Arbeitsplätze wie für Wohnraum, für liebgewonnene Gewohnheiten ebenso wie für Holzbänke und Banken, Beziehungen, Meinungen und Sicherheiten. Alles fliesst. Ob zufällig oder nicht, ist dabei nicht so wichtig.

Gerade jetzt ist es so wichtig, den Fokus auf das Schöne und Gute, das Freudvolle und das Gesunde zu richten. Angst lähmt, Wut verletzt, Hass verzehrt.

Lass das Licht der Erkenntnis sich mit der Liebe des Herzens verschwistern!

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